WM in Quebec (Kanada) 2018

Vom 19.-29. Juli fanden in Quebec, Kanada, die 20. Unterwasser-Hockey Weltmeisterschaften statt. Gleich das erste Spiel gegen das belgische Team, welche schon in früheren Turnieren zu den Lieblingsgegnern der Frauschaft gehörte, war extrem spannend.  Anfangs konnte ein Vorsprung von 2:0 herausgespielt werden, Belgien ließ aber nicht locker und verkürzte zur zweiten Halbzeit auf 2:1. Die Zuschauer der live-Übertragung konnten die Spannung fast nicht aushalten, als Belgien Sekunden vor Schluss noch einen Strafstoß zugesprochen bekam und dieser aber sensationell verteidigt werden konnte. Die deutsche Frauennationalmannschaft musste sich in den weiteren Vorrundenspielen gegen starke Gegner wie Australien, USA, Frankreich und den späteren Weltmeister Neuseeland geschlagen geben. Allerdings wuchs die die Mannschaft stetig über sich hinaus und zeigte, dass sie auch gegen diese großen Gegner gute Spielzüge aufbauen kann und verteidigte besser als noch bei der letzten Weltmeisterschaft.

In den Spielen um die Platzierung wurden die Spiele gegen den Gastgeber Kanada und gegen den amtierenden Vize-Europameister Spanien verloren. Im abschließenden Spiel gegen Argentinien um Platz elf war es wieder extrem spannend. Beide Teams holten alle noch zur Verfügung stehenden Kräfte aus sich heraus und es ging hin und her. Auch wenn das Spiel letztendlich verloren ging, konnte die Mannschaft geführt von Kapitänin Sabina Hillebrandt mit dem 12. Platz von 13 teilnehmenden Frauenmannschaften sehr zufrieden sein. Alle haben stark gekämpft und konnten trotz Unerfahrenheit von vier neun Spielerinnen und Verletzungspech immer wieder auch gegen überlegene Gegner das eigene Spiel durchsetzen.

Tipp: Weitere Informationen über den Frauenkader gibt es auf der VDST Seite der Mannschaft.