TCO

Nach einer erfolgreichen Saison in der Damenliga war es nun wieder soweit: wir Damen der SG Stuttgart-Weinheim fuhren dieses Jahr erneut zum Champions Cup nach Berlin. Voller Vorfreude brachen wir donnerstags auf, mit dem Ziel vor Augen, den Cup zu holen, nachdem es im letzten Jahr nur zu einem zweiten Platz gereicht hatte. Freitags erwarteten uns dann unsere Gegner der Vorrundenspiele, die Black Mermaids aus Schweden und die Spanierinnen aus Barcelona.

Im ersten Spiel gegen Schweden bewiesen wir gleich zu Beginn unseren Teamgeist. Mit Druck auf das gegnerische Tor und gekonntem Zusammenspiel gelang uns nach wenigen Minuten die Führung. Davon motiviert ließen wir uns nun nicht mehr bremsen und konnten das Spiel trotz einiger Konterattacken der Schwedinnen mit einem Sieg von 6:0 für uns entscheiden. Unser zweiter Gegner, Barcelona, erwies sich allerdings als weit schwieriger zu knacken als erwartet. Nur mit Mühe konnten wir das Spiel anfangs aufrechterhalten, da die Spanierinnen ein starkes Vorchecking an den Tag legten und unsere Angriffe geschickt abwehrten. Trotz immer wiederkehrenden Klammerattacken unserer Gegner gelang es uns schließlich, ein Tor zu erzielen. An unserem so erlangten Vorsprung hielten wir verbissen fest und schafften es, das Spiel mit 1:0 zu gewinnen. Somit gingen wir als Gruppenerster aus der Vorrunde heraus.

Nachdem wir uns im zweiten Vorrundenspiel schwerer getan hatten als erwartet, waren wir nun samstags umso entschlossener, das Viertelfinale gegen Italien zu gewinnen. Wir kämpften von Anfang an um den Ball und schafften es schnell, in Führung zu gehen. Noch besser eingespielt als am Vortag zeigten wir den Gegnern, was es heißt, gegen Stuttgart-Weinheim anzutreten. Wir erzielten zwei weitere Tore und feierten unseren 3:0-Sieg abends bei Pizza und Pasta. Nach diesem Tag war klar, dass die Finalspiele zwischen Dänemark, Kolumbien und uns ausgetragen werden würden. Zur Vorbereitung auf den Sonntag verfolgten wir abends gemeinsam das Spiel Dänemark gegen Kolumbien im Livestream.

Am Sonntag war der Tag der Finalspiele endlich da und einige von uns konnten vor lauter Anspannung kaum am Frühstückstisch sitzen bleiben. Im Bad angekommen, traten wir im ersten der beiden Endspiele gegen die Mannschaft aus Kopenhagen an. Beim wohl spannendsten unserer Spiele schienen wir krafttechnisch mit den Däninnen auf einer Höhe zu sein. Immer wieder schafften sie es, den Ball zu erobern und bis zu unserem Tor vorzudringen. Unsere starke Abwehr konnte einige Angriffe verhindern, dennoch gingen die Gegner mit 1:0 in Führung. Davon ließen wir uns aber nicht entmutigen und schafften den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit gelang uns dann die Führung mit 2:1. Kopenhagen ließ sich jedoch nicht vollends zurückdrängen und gleichte zum 2:2 aus. Nach Ende der regulären Spielzeit folgte damit ein Penalty-Schießen. Den ersten Wurf führte eine Spielerin aus Dänemark gegen Kiki Brendle aus, die ihre Gegnerin nicht zum Zug kommen ließ und ihr souverän den Ball abnahm. Den folgenden Wurf für uns führte Regina Pavlovic aus, die ihre Stärke wieder einmal unter Beweis stellte und den Ball im gegnerischen Korb versenkte. Endstand: 3:2 für uns.

Um den Champions Cup zu gewinnen, mussten wir nun auch noch im letzten Finalspiel gegen die Orcas aus Kolumbien siegen. Wir gingen direkt offensiv in das Spiel hinein und sicherten uns den Ball. Vor dem gegnerischen Tor positioniert dauerte es nicht lange, bis wir in Führung gingen. Im weiteren Verlauf des Spiels blieben wir bis auf ein Gegentor zum größten Teil in der gegnerischen Hälfte und sicherten uns den Sieg mit 4:1. Damit gehörte der Siegerpokal uns und wir konnten uns verdient der abendlichen Party hingeben.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Infos Ok