TCO

Heute findet die deutsche Liga im Unterwasserhockey bei uns in St. Leon-Rot statt. Es geht um den Titel!

Wenn alles mit der Technik läuft, gibt es sogar eine live-Übertragung auf dem Youtube-Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCd6KPLJytADZx4OQ80YOikw

Auch dieses Jahr haben wir das lange Wochenende wieder genutzt um tolle Tage und schöne Tauchgänge am Attersee in Österreich zu verbringen.

Als Landesmeister Baden-Württemberg reiste das UWR Team in starker Besetzung am 26.05.2019 nach Pforzheim zur Relegation und den Kampf um den Einzug in die zweite Bundesliga Süd. Mit Würzburg und Regensburg traten zwei schwer einzuschätzende Gegner an.

Würzburg - Tabellenvorletzter der vergangenen Bundesliga - sollte sich gleich im ersten Spiel mit uns messen. Ein schnelles Anschwimmen in den ersten Sekunden machte uns Mut, führte jedoch nicht zum gewünschten Ziel. Es folgte ein zähes Tauziehen mit wechselnden Chancen auf beiden Seiten. Letztlich gingen wir mit einem 2:2 in die Halbzeitpause. Vorangegangen waren bereits zwei verwandelte Strafwürfe für beide Seiten.

Die zweite Halbzeit verlief weiter kräftezehrend und spannend bis zum ersehnten 3:2 für uns. In der folgenden Phase kehrte in unserem Team wieder das nötige Selbstbewusstsein zurück und wir konnten die Gegner vor ihrem Korb gekonnt gefangen halten. Eine kleine Unachtsamkeit allerdings brachte uns einen Konter und nochmals den Ausgleich in dieser spannenden Partie. Erst wenige Sekunden vor Schluss erlöste uns ein weiterer Strafwurf und brachte den 4:3 Endstand für den TCO.

Da im weiteren Verlauf des Turniers Regensburg deutlich über die jetzt angeschlagenen Würzburger siegte, stand unser Aufstieg bereits fest. Die Veranstalter und Schiedsrichter konnten also bereits dem wohlverdienten Feierabend entgegengehen und wir entschieden uns noch für ein Freundschaftsspiel gegen unseren zukünftigen Kontrahenten Regensburg. Über den Ausgang wollen wir uns an dieser Stelle ausschweigen, da bei Freundschafts- und Trainingsspielen selten genau mitgezählt wird. Es sei jedoch verraten, dass die nächste Saison mit interessanten sportlichen Herausforderungen auf uns wartet! Beim Ausklang in einem netten Biergarten konnten wir gemeinsam mit den "Ratisbonern" den Aufstieg feiern. Der Tag und der Saisonabschluss waren gerettet.

Für den letzten Spieltag der bislang äußerst erfolgreichen UWR-Landesliga-Saison hatte der WSC Langenau ins Bundeswehrbad Jungingen geladen – eine durchaus weite Anreise, zumindest für diejenigen, die tatsächlich von Zuhause kamen. Denn der TCO musste seine „Truppen“ aus allen Himmelsrichtungen zusammen ziehen, u.a. auch um den Ausfall einiger Leistungsträger zu kompensieren: Aus Heidelberg, Mannheim, Walldorf und Stuttgart kamen sie, aber auch – man spielt ja nicht nur Rugby am Wochenende – aus der Pfalz und vom Kaiserstuhl. Andere wagten sich gar aus dem angrenzenden Bayern bis ins Ulmer Umland um uns zu unterstützen. Immerhin ging es um nichts Geringeres als den Meistertitel – zwei letzte Spiele von denen es mindestens eins zu gewinnen galt.

Die ersten Gegner kamen aus Luxembourg und zeigten unter ihrem hochmotivierten Trainer bereits beim Einschwimmen, dass sie es heute wissen wollten. Es dauerte tatsächlich auch ganze 7 Minuten bis wir den ersten Treffer verzeichnen konnten, aber ab dann versenkten die Krafczyk-Brüder Johannes und Sebastian den Ball quasi im Minutentakt. Von einem Gegentreffer kurz vor der Pause ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen und so wurde in der 2. Halbzeit der Sack zugemacht, u.a. dank zweier Tore von Andi Betz. Gerüchte wonach auch Ansgar ein Tor erzielt hatte, konnte der Spielberichtsbogen nicht bestätigen – das wäre auch eine beeindruckende Leistung gewesen, hatte er sich doch erbarmt am Beckenrand auf den Nachwuchs aufzupassen. So stand es am Ende 7:1 – nicht ganz so deutlich wie in der Hinrunde, aber deutlich genug: Der Sieg und damit auch die Meisterschaft waren unser!

Trotzdem war natürlich nicht daran zu denken nach Hause zu fahren: Mit dem TC Freiburg wartete ja noch unser ärgster Konkurrent auf eine Revanche für ein knappes 2:0 und zwei vereitelte Strafwürfe in der letzten Begegnung. Was die wenigsten angesichts der sonst aggressiv auftretenden Freiburger für möglich gehalten hatten, geschah in der 1. Hälfte: Der TCO dominierte das Spiel vor dem gegnerischen Korb, hielt den Ball in den eigenen Reihen. Einziges Manko: Nach einem frühen Tor von Sebbi K. wollte sich zunächst kein weiterer messbarer Erfolg einstellen. Erst nach der Pause fiel das lang ersehnte 2:0 und bei Freiburg schien nun die Luft raus zu sein. Aber das Spiel war noch lange nicht vorbei. In der Endphase kam es zu gefährlichen „Abstimmungsunstimmigkeiten“ im Deckel, die mehrmals gerade noch in letzter Sekunde ausgebügelt werden konnten. Plötzlich waren die Freiburger wieder da und drängten unerbittlich zum Korb. Wir wurden nervös und ehe wir uns versahen, hatten wir uns in nur 2 Minuten 2 Gegentore eingefangen. Im extrem spannenden Finale setzten wir noch einmal alles daran, wenigstens das Unentschieden zu halten, hatten aber letztendlich noch großes Glück, dass die Schlusshupe uns – keine Sekunde zu früh – davor rettete, die erste Niederlage der Saison zu kassieren.

2:2 das unbefriedigende Ergebnis, aber trotzdem: Ende gut, alles gut! Nach 10 Spielen konnten wir die Saison 2018/19 als Tabellenführer der Landesliga Baden-Württemberg abschließen (28 Punkte), mit deutlichem Abstand auf Verfolger Freiburg (23 Punkte). Nachdem wir unsere Urkunde in Empfang genommen hatten, wurde mit (einem) Bier unter der Dusche und Schnitzel und Zwiebelrostbraten im Rentner-Raststätten-Restaurant Seligweiler dann aber eher moderat gefeiert. Mit der Relegation für die 2. Bundesliga wartet ja auch schon die nächste und wohl größte Herausforderung der Saison auf uns – jetzt also bloß nicht übermütig werden!

wurde in seinem Amt bestätigt. Einen Wechsel ergab sich nur beim Schriftführer, da Sabina beruflich im Ausland ist.

Hier wurde Lara neu in Amt gewählt.

 

von links

Rob (Kasserwart), Torsten (Gerätewart und Web-Master), Armin (Vorsitzender), Sebbi (Stellvertreter), Lara (Schriftfüherin), Sebastin (Ausbildungsleiter)

Auch wenn der Nixencup in Langenau nicht zum offiziellen Ligabetrieb gehört, ist er doch ein fester Termin für die UWR-Mannschaft des TCO! So konnte auch in diesem Jahr wieder eine Turnier-Mannschaft unter der Leitung von Sebastian Eisenhofer zusammengestellt werden. In insgesamt fünf Spielen konnte sich die TCO-Mannschaft einen 7. Platz erspielen – soweit der ernüchternde Teil des Turniers. Denn am Ende hätte ein einziges Tor gereicht, um ins Halbfinale zukommen! Trotzdem konnte sich die Mannschaft gut präsentieren und insgesamt drei Siege erringen. Dabei ließ sich die Mannschaft nicht durch den Zeitdruck der kurzen Spiele aus der Ruhe bringen und wusste sogar strategisch Nutzen daraus zu ziehen, um die Gegner unter Druck zu setzen und zu spielentscheidenden Fehlern zu zwingen. Dadurch habe die Spiele nicht nur großen Spaß gemacht, sondern waren auch lehrreich für den kommenden letzten Ligaspieltag in der Landesliga Baden-Württemberg.

Nennenswerte Ereignisse:

-          Ex-Oktopus Nicole war mit für den TCO am Start (leider nur für dieses Turnier)

-          Bodo hat konnte eine wichtige Prüfung auf dem Weg zur Schiedsrichter-Lizenz absolvieren

-          Ansgar spielte, obwohl er bis zwei Minuten vor Anpfiff tief geschlafen hatte

Zuhause ist es doch am schönsten – sollte man meinen. Zumindest fand der dritte Spieltag und damit der Beginn der Rückrunde der UWR Landesliga Baden-Württemberg im Hallenbad Seckenheim statt. Also im Prinzip ein Heimspiel, allerdings gab es dann doch die eine oder andere Überraschung.

In bewährter und routinierter Zusammenarbeit mit dem Shark Mannheim hat der TCO auch in dieser Saison wieder die Möglichkeit gehabt, einen Spieltag in der Landesliga auszurichten. Das eingespielte Team unter der Leitung von Sebastian Eisenhofer und Markus Karch hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Der im Vorfeld gestartete Aufruf für Kuchenspenden wurde erhört, was zu einer wahren Inflation an selbstgemachten Kuchen, Schnittchen, und anderen Leckereien am Kuchenstand führte (mit dazugehörigem Verfall der Preise). Die Bewirtung wurde in den Punkten Qualität, Quantität, Service und Preis von allen Seiten nur mit Bestnoten belohnt. An dieser Stelle sei den Verantwortlichen (insbesondere Marina Blank) und Spendern nochmals ein schriftliches Trullala.

Wie es sich für eine echte Rückrunde gehört, wurden dieselben Begegnungen ausgetragen wie am ersten Spieltag, mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass wir wieder alle Spiele in Blau absolvierten. Der nicht so angenehme Nebeneffekt war, dass wir unsere Gegnerschaft deutlich unterschätzten, was am ersten Spieltag noch hervorragend funktioniert hat. Während ein Teil der Mannschaft schon gegen Stuttgart früh in Führung ging, der andere Teil sich am Kuchenstand, am Beckenrand, oder sonst wo herumtrieb, wurde das Spiel plötzlich unterbrochen: Strafwurf! Gegen uns! Wie kann denn das passieren? Irgendwie ziehen wir Strafwürfe magisch an… Gefühlte drei Sekunden später stand es auch schon 1:1, ganz Weinheim war geschockt. Das empirisch in den letzten fünf Spielen belegte Naturgesetz, dass es unmöglich ist, beim TCO ein Tor zu machen, wurde gebrochen! Geht das mit rechten Dingen zu? Haben die Stuttgarter etwa heimlich trainiert, während wir schön die Weihnachtszeit auf dem Sofa verbracht haben? Fragen über Fragen, und eine Nervosität, die sich bis zum Rest der Mannschaft am Kuchenstand ausbreitete. So wurden in der Halbzeitpause ein paar hektische Wechsel vorgenommen, um das Spiel dann doch noch zu retten. Am Ende hatte sich dann zu der blauen Kappe auch noch ein blaues Auge gesellt, da wir mit einem 4:2 glücklich und erfolgreich aus dem Wasser steigen konnten.

Vor dem nächsten Spiel gegen Bodensee, dem stärksten Gegner des ersten Spieltages, galt es den Heimvorteil bis aufs Letzte auszureizen. Der Würstchenkochtopf wurde aufgestellt und die Preise am Kuchenstand wurden gesenkt, um die Mannschaft mit den notwendigen Kalorien zu versorgen. Es wurden Eltern, Partner, und sogar der Nachwuchs herangekarrt, um die Mannschaft zu motivieren. Und nicht umsonst – am Ende konnten wir gegen die stark und geschickt spielenden Bodensee’ler ein sicheres 3:0 nach Hause bringen.

Mit dem sicheren Gefühl, dass jetzt alles wieder nach Plan läuft, und etlichen Würstchen und Stück Kuchen im Bauch ging es in das letzte Spiel gegen Langenau. Letztes Spiel des Tages, in der Hinrunde klar und deutlich gewonnen – reine Formsache. Die anderen Mannschaften waren schon abgereist und die Hälfte der Mannschaft saß wieder beim Kaffee, als es den ersten Torjubel gab. Aber das waren vollkommen unbekannte Stimmen, die da jubelten. Hatte Langenau gerade sein erstes Tor in dieser Saison gemacht? Tatsächlich! Plötzlich doch wieder Hektik und Klaus Jaquemotte und Markus Karch, zwei unserer erfahrenen Top-Spieler, mussten doch nochmal in ihre nasse Badehose schlüpfen und wurden zur Halbzeit eingewechselt. Zu der Zeit hatten wir zwar schon wieder die Führung übernommen, die war mit 2:1 aber noch relativ dünn. Die Experten mussten es dann richten und konnten die dünne Führung auf den komfortablen 7:1 Endstand ausbauen.

Insgesamt war es aus unserer Sicht ein sehr erfolgreicher Tag – wir konnten uns sowohl als guter Gastgeber als auch als starke Mannschaft präsentieren. Leider war die Null hinten nicht mehr zu halten, was uns gezeigt hat, dass das wichtige Spiel gegen Freiburg am nächsten Spieltag kein Selbstläufer wird, ebenso wenig wie die eventuelle Relegation für die Zweite Bundesliga.

Nennenswerte Vorfälle:

-          Unser Exilant Patric Pelzer kam extra angereist, um sein erstes Ligaspiel seit über einem Jahr zu bestreiten

-          Die Schwiegermutter von Michael Siemers Frau kam extra aus Russland angereist, um die Spiele zu sehen

-          Bernhard Höferth war das erste Mal diese Saison bei einem Liga-Spieltag, konnte aber gesundheitsbedingt nicht mitspielen

-          Aufgrund der lockeren Preispolitik wurde der Kuchenstand komplett geleert. Trotzdem konnte noch ein Gewinn gemacht werden.

-          Durch das zahlreiche Erscheinen konnten wir diesen Spieltag nutzen, um gezielt unsere Nachwuchs-Spieler zum Einsatz kommen zu lassen.

Einmal im Jahr ehrt die Stadt Weinheim ihre besonders erfolgreichen SportlerInnen. Das erfolgreiche Jahr hatte 88 Einzelmeister und 144 Frauen und Männer, Erwachsene und Jugendliche in insgesamt 27 Mannschaften dabei. Auch bei der diesjährigen Ehrung durfte das Unterwasser-Hockey Team des TCO als nun schon zweifacher Meister des deutschen Spielbetriebs wieder eine Urkunde in Empfang nehmen. Eine besonders schöne Motivation für die Rückrunde der dritten Meisterschaft, welche 2019 voraussichtlich bei uns stattfinden wird!

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