TCO

Der TCO hat im Februar mit einer Rekordzahl von 19 Unterwasserhockeyspieler*innen bei der Rückrunde der deutschen Unterwasserhockeyliga in Berlin teilgenommen. Gespielt wurde in einer reine TCO-Mannschaft und eine Spielgemeinschaft, den Seepferdchen.

Nach einer etwas schwächeren Hinrunde im Oktober in Hannover, konnte die erste Mannschaft des TCOs glänzen und blieb an diesem Spieltag ungeschlagen; mit zwei Unentschieden gegen die Ligasieger, ST Berlin, und den Zweitplatzierten, Black Marlins aus München. Damit reichte es für den dritten Platz und sie verdienten sich einen bronzenen Bären als Pokal mit nur drei Punkten Abstand zum deutschen Meister. Weiterlesen...

Technikseminar beim TCO

Wieder haben wir auch unter Corona Bedingeungen unser Seminar erfolgreich durchgeführt.
Die Teilnehmer haben wieder viel über ihr Tauchequipment gelernt. 

Unser zweiter Spieltag dieser Saison fand am 19.1. in Pforzheim statt. Beginnen wir mit dem Positiven: Endlich hatten wir einmal nicht das erste Spiel des Tages. Zusammen mit der kurzen Anreise bedeutete das: Ausschlafen! Außer für die Schiedsrichter, die mussten pünktlich zum ersten Spiel anwesend sein. Ein Großes Dankeschön an Johannes und Bodo (und Klaus, der auch diesem Auto zugeteilt war)!

Allerdings zeigte sich, dass ausschlafen und ausgeschlafen sein nicht unbedingt zusammenhängt: im ersten Spiel gegen Ratisbona (so hieß Regensburg einmal) kassierten wir ein schnelles Tor und mussten uns noch finden, zur Halbzeit führte Regensburg schon mit zwei Treffern. In der zweiten Halbzeit wachten wir so langsam auf und konnten immerhin auf Augenhöhe mitspielen. Trotz guter Momente konnten wir das Spiel nicht mehr drehen und mussten eine 1:3 Niederlage hinnehmen.

Gegen ähnlich starke Karlsruher konnten wir leider auch nicht glänzen, sind aber auch nicht komplett untergegangen. Trotzdem konnten wir das eine oder andere Tor dann doch nicht verhindern, sodass wir am Ende eine gerechtfertigte, aber lehrreiche 1:4 Niederlage hinnehmen mussten. Spaß hat es trotzdem gemacht!

Auch diese Jahr war der TCO wieder in Bietigheim-Bissingen bei den Unterwasserfreunden zum Fackelschwimmen.

Aller Anfang ist schwer, das mussten auch die Organisatoren der 2. Bundesliga Süd feststellen. Da zum ursprünglich geplanten Saisonstart im Oktober weder ein Bad noch ein Spielbetriebsleiter zur Verfügung standen, wurde der Spieltag kurzerhand zum Letzten deklariert und auf Mai zurückdatiert. Somit wurde der zweite Spieltag am 17.11. in Langenau/Ulm kurzerhand zu unserem ersten Spieltag der neuen Saison nach dem geglückten Aufstieg.

Aber auch wir haben uns mit dem Anfang ein wenig schwergetan. Zwar konnten wir personell aus dem Vollen schöpfen und waren mit 15 hoch motivierten Spielern und Spielerinnen am Start. Andererseits kam der Saisonstart dann doch so plötzlich („Das hat ja keiner ahnen können!“), sodass die Mannschaft weder eingespielt war noch genug Zeit war, um sich konditionell auf die neue Saison vorzubereiten. So war unser erstes Spiel (auch das erste Spiel des Tages) gegen den 1. TSC Pforzheim, dem Absteiger aus der 1. Bundesliga, geprägt von Lücken in unserer Verteidigung und fehlender Abstimmung. Unsere Strategie diesem Problem entgegenzutreten entpuppte sich allerdings als durchaus erfolgreich: solange wir sicherstellten, einfach mehr Tore zu machen als unsere Gegner, sollten wir auf der sicheren Seite sein. Soweit die Theorie, und so stand es dann zur Mitte der zweiten Halbzeit nach munterem Hin und Her 4:3 für uns. Leider wurde uns der Treffer zum 5:3 nachträglich aberkannt, weil dem Spielleiter später aufgefallen ist, dass von uns ein Spieler zu viel im Wasser war. Der mit dieser Entscheidung verbundene emotionale Stress hatte der Mannschaft nicht gutgetan, sodass Pforzheim relativ zügig den Ausgleich zum 4:4 machte. Kurz vor Ende entschied der Schiedsrichter nach einem von Philipp grandios verteidigten Konter auf Strafstoß gegen uns, den Pforzheim zum 4:5 Siegtreffer verwandeln konnte.

In unserem zweiten Spiel mussten wir gegen Gastgeber WSC Langenau antreten, die nicht nur ihre Fanbase als Unterstützung hatten, sondern sich am Kuchenstand auch uneingeschränkt stärken konnten. Somit ging Langenau auch relativ schnell mit 0:1 in Führung, und der weitere Verlauf war klar, so die Annahme der Gastgeber. Allerdings hatten sich Fans und Spieler gedanklich zu früh wieder dem Kuchenstand gewidmet, und der TCO konnte über einen schön herausgespielten Angriff den 1:1 Ausgleich erzielen. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel körperlicher und intensiver, brachte im Gegenzug aber auch weitere Torchancen. Im Laufe des Spiels konnten die Gastgeber lediglich ihren konditionellen Verfall verwalten und mussten in der Folge einen Treffer nach dem anderen einstecken, sodass wir uns nach dem 5:1 Endstand wohlverdient dem Kuchenstand und Johannes und Sebastians Nudelsalat widmen konnten.

Das letzte (allerletzte!) Spiel des Tages ging dann gegen den TSV Malsch II, quasi dem kleinen Bruder des Deutschen Meisters. Der Respekt war groß, die Lust, so spät noch einmal ins Wasser zu steigen, war gering. Und so kam es, dass Malsch auch Mitte der ersten Halbzeit mit 0:1 in Führung gehen konnte. Trotzdem haben wir weitergekämpft und immer wieder gute Druckphasen am gegnerischen Tor gehabt, bis einer der Schiedsrichter das Gefühl hatte, es seien zu viele Schultern im gegnerischen Tor gewesen. Den resultierenden Strafstoß konnten wir zum 1:1 verwerten. Kurz darauf gab es dann (zu viele Schultern im Korb, oder ausgleichende Willkür) einen Strafstoß gegen uns, den Malsch allerdings nicht in Zählbares verwandeln konnte. Die zweite Halbzeit verlief wieder mit Chancen auf beiden Seiten, die wir sogar zum 2:1 Führungstreffer nutzen konnten. Kurz vor Schluss konnte Malsch allerdings noch einmal ausgleichen, sodass es am Ende beim 2:2 Unentschieden blieb.

Insgesamt war es also nach ein paar Startschwierigkeiten ein erfolgreicher erster Spieltag in der zweiten Bundesliga, bei dem wir nicht nur vier wichtige Punkte sammeln konnten, sondern auch gesehen haben, dass wir auf dem Niveau der zweiten Liga gut mitspielen können. Das Feld scheint insgesamt sehr nah beieinander zu sein, sodass wir an den kommenden Spieltagen noch etliche spannende Spiele erwarten können!

 

 

Am 26.10.2019 traten 17 Unterwasser-Hockeys vom TCO Weinheim zum Auftakt des diesjährigen Ligaspielbetriebs in der Wasserwelt Langenhagen bei Hannover an. Hierbei stellten 11 Spieler die Mannschaft des TCOs und weitere 6 schlossen sich der bunt gemischten Spielgemeinschaft an....   weiterlesen

 

Videos von allen Spielen sind hier zu sehen: Youtube Channel Hannover

UWR ist eine Sportart für Leute, die sich im Wasser wohl fühlen und offen sind, eine unkonventionelle Sportart kennenzulernen. Unser Team ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Jugendlichen, Studenten und berufstätigen Spielern. Männer und Frauen sind gleichermaßen vertreten. Ein langer Atem ist zunächst keine Voraussetzung. Bei regelmäßigem Training setzt schon bald der Trainingseffekt ein, und man kommt nicht mehr so schnell aus der Puste.

Dein erstes Training

Falls dein Interesse geweckt ist, kannst du entweder eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anrufen unter 0162/4123869. Weitere Kontaktmöglichkeiten findest du hier. Wir werden dir in deinen ersten Trainingseinheiten eine Leihausrüstung organisieren und dir einen erfahrenen Spieler zur Seite stellen, der dich in die Technik des Flossenschwimmens und die wichtigsten Regeln einführen wird. Wenn du mutig bist, kannst du im Anschluss auch gleich bei unserem Trainingsspiel als zusätzlicher Mann oder Frau mitspielen. Danach bist du herzlich eingeladen, mit uns bei einem Bier zusammen zu sitzen, um sowohl über das Spiel als auch Gott und die Welt zu quatschen.

Das Wort „Rugby“ ist  irreführend. UWR ist wesentlich weniger rabiat als der Name vermuten lässt. Zwar handelt es sich um einen Kontaktsport, indem beispielsweise der Ballführende durch aktives Festhalten am Weiterschimmen gehindert werden darf, doch verbietet das Regelwerk gefährliche Angriffe und überhartes Spiel wie Treten nach dem Gegner. Dadurch wird schweren Verletzungen vorgebeugt. Hier ist eine Liste der wichtigsten Regeln aufgeführt:

  1. Man darf einen anderen Spieler nur festhalten, wenn man selbst oder der andere Spieler den Ball führt.
  2. Das Festhalten an der Ausrüstung ist generell verboten.
  3. Weder die Torwarte noch sonst ein Spieler dürfen sich am Korb festhalten.
  4. Der Ball darf nicht über die Wasseroberfläche gebracht werden.
  5. Überhartes Spiel, wie beispielsweise Würgen, Treten und Kratzen ist verboten (UWR darf nur mit kurz geschnittenen Fingernägeln gespielt werden).
  6. Angriffe auf den Kopf sind verboten.

Das folgende Video veranschaulicht diese Regeln:

Erzählt man im Freundeskreis zum ersten Mal übers UWR, wird man meist skeptisch oder ungläubig angeschaut. Trotzdem ist durch eine starke Öffentlichkeitsarbeit in den letzten Jahren in Form von Zeitungsartikeln, Rundfunkbeiträgen und Fernsehauftritten der Bekanntheitsgrad dieser Sportart  gestiegen. In Deutschland gibt es einen regen Ligabetrieb, der 4 Ebenen - angefangen bei Bezirksliga bis hin zur 1. Bundesliga - umfasst. Doch auch in anderen Ländern weltweit wie zum Beispiel Kolumbien oder Skandinavien gibt es zahlreiche Mannschaften. Einmal jährlich findet der Champions Cup. statt, zu dem sich die amtierenden Landesmeister treffen, um die beste Vereinsmannschaft der Welt zu küren. Außerdem gibt es alle 2 Jahre im Wechsel eine Europa- bzw. Weltmeisterschaft, bei denen die deutschen Nationalmannschaften, sowohl der Damen als auch der Herren, immer wieder als Favoriten mitmischen. Mittlerweile sind hier knapp 20 Nationen vertreten. Seit 2012 existiert zudem die Euroleague, für die sich die Top-Teams aller europäischen Länder qualifizieren können, um an drei Spieltagen im  Jahr einen Sieger zu ermitteln. Durch eine hervorragende Spielübertragung im Internet kann man diese live mitverfolgen.

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